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3ds Max

3ds Max
ist eine windowsbasierte Software, mit dessen Hilfe sich 3D-Grafiken und Animationen erstellen lassen. Das Programm wird von der Firma Autodesk entwickelt.

3ds Max kommt hauptsächlich in der Spieleentwicklung, Architekturvisualisierung und in der Werbebranche zum Einsatz. Für 3ds Max steht eine Vielzahl von externen Plugins und Renderer zur Verfügung. Darüber hinaus besitzt es eine interne Skriptsprache, das sogenannte Max-Script. Seit Version 9 ist eine 64-bit Programmversion verfügbar. Die aktuelle Version wird zum ersten Mal in zwei Versionen mit geringfügigen Unterschieden veröffentlicht - 3ds Max 2009 und 3ds Max 2009 Design.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

3d Studio Max

3d Studio Max wurde im Oktober 1995 auf der Siggraph das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Auslieferung begann im April des darauf folgenden Jahres. Grösste Neuerung gegenüber dem Vorgänger 3d Studio, dass noch unter dem Betriebssystem DOS lief, war die objektorientierte Struktur mit dem Modifier Stack (Modifikatorstapel), die Möglichkeit, externe Renderer zu benutzen und der Materialeditor, der bis zum heutigen Tag mehr oder weniger unverändert vorhanden ist, sowie die Portierung zum damaligen Windows NT [1].

3d Studio Max Demos auf YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=ehm1-26H1mU

http://www.youtube.com/watch?v=yY_NJoLW7N0

http://www.youtube.com/watch?v=7on0ntbE0dw

http://www.youtube.com/watch?v=c5fWRBQGOm8

http://www.youtube.com/watch?v=UdYdDFhxTxc

http://www.youtube.com/watch?v=MsVcWFIRzXk

http://www.youtube.com/watch?v=cO9wFu0sV04

3d Studio Max R2

3d Studio Max R2 wurde 1997 auf der Siggraph angekündigt und war ab September des gleichen Jahres erhältlich. Größte Neuerungen waren das seitdem nicht mehr grundlegend veränderte NURBS-Modelling Tool, die Scriptsprache MaxScript, die Unterstützung von Open GL, LensEffects und die Raytrace-Extension für den Scanline-Renderer.

3d Studio Max R3

Der Veröffentlichung von 3d Studio Max R3 im April 1999 ging ein kompletter Core-Rewrite vorraus. Grösster Sprung war die Möglichkeit, eigene MacroScripts in das neu designte User Interface zu integrieren sowie eine Schnittstelle zum mental ray Standalone-Renderer.

3dsmax 4

3dsmax 4, veröffentlicht 2000, enthielt ein neues IK-System, Quad-Menus, DirectXShader für den Viewport und erstmalig das Editable-Poly-Toolset.

3dsmax 5

3dsmax 5 war die erste Version, in der Plugins aus der Vorgängerversion weiter benutzt werden konnten. Neu waren u.a.

  • das Adbanced Lighting mit dem Light Tracer, einer internen GI-Lösung und Radiosity
  • Render to Texture
  • ein Toon-Shader (Ink'n'Paint)
  • der Translucent Shader
  • Spline IK
  • der Weight Table für den Skin-Modifier
  • ein verbesserter Unwrap-Editor Layer
  • reactor

Für Subscription-Kunden gab es ausserdem ab Version 5.5 Particle Flow, ein eventbasiertes Partikelsystem.

3dsmax 6

Analog zum Vorgänger konnten auch in 3dsmax 6 Plugins aus den Vorversionen weiter genutzt werden. Neu dazu kamen u.a. erstmals mental ray als zusätzlicher Renderer, Particle Flow (bisher nur als Extension für 3ds max 5), der Shell Modifier so wie netzwerkfähiges Render to Texture.

3dsmax 7

Neu in 3dsmax 7 waren

  • ein komplett überarbeitetes Toolset für Editable Poly
  • Normal Maps
  • mental ray 3.3 (inkl. SSS, Ambient Occlusion und Render to Texture)
  • Character Studio (in früheren Versionen ein kostenpflichtiges Plugin)
  • SkinMorph
  • TurboSmooth
  • ein Walk-Through-Mode

Für Subscription-Kunden gab es zusätzlich als Extension Cloth und HairFX.

3ds Max 8

3ds Max 8 grösste Neuerung war augenscheinlich die Rückkehr zur Schreibweise mit dem grossen M. Des weiteren kamen u.a. folgende Neuerungen dazu

  • Asset Tracking
  • Scene States
  • Hair and Fur (vorher nur als Extension für Subscription-Kunden)
  • ClothFX (s. o.)
  • Peltmapping
  • Real World Scale
  • Verbesserungen im edit-Poly-Toolset
  • Verbesserungen im Skin-Modifier
  • Motion Mixer für alle Objekte

3ds Max 9

3ds Max 9 war die erste Version für ein 32- und 64-bit Betriebssystem. Plugins aus den Vorversionen werden nicht unterstützt. Neu dazu kamen u.a.

  • Pro Boolean
  • Pro Cutter
  • .NET-Support im MaxScript
  • Animation Layers
  • überarbeitetes Point Cache (im gleichen Format wie Maya)

3ds Max 2008

Der Name 3ds Max 2008 geht zurück auf die Zählung des fiskalischen Jahres, nicht auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. 3ds Max 2008 wäre eigentlich Release 10. Im SDK wird die Nummerierung wie gehabt weitergeführt.

Hauptsächliche Neuerungen dieser Version:

  • verbesserte Viewportperformance
  • ein MaxScript-Editor auf Basis des SciTe Editors
  • das mental ray Sky Portal und die photometrische Belichtungssteuerung
  • Reviewâ„¢ dass eine Echtzeitvorschau von Schattenwurf und Licht von bis zu 64 Quellen im Viewport ermglicht (nur mit Grafikkarten für ShaderModel 3.0)


3ds Max 2009 / 3ds Max 2009 Design

Erstmals in der Geschichte von 3ds Max wird das Programm in zwei wenn auch marginal unterschiedlichen Versionen angeboten - 3ds Max 2009 und 3ds Max2009 Design. Die Design Version richtet sich vor allem an Kunden aus dem Visualisierungsbereich und ehemalige VIZ-Kunden, da dieses Produkt mit Erscheinen von 3ds Max2009 eingestellt wird. Unterschiede zwischen den Versionen bestehen in der Verfügbarkeit des Softwre Development Kits(3ds Max 2009) beziehungsweise des Exposure-Tools(3ds Max 2009 Design).

3ds Max 2010 / 3ds Max 2010 Design

Die aktuelle Maxversion zeichnet sich hauptsächlich durch die Implementierung einer Reihe von bisher nur als Plugins erhältlichen Tools aus, wie zum Beispiel den Graphite Modelling Tools(früher Polyboost), ProSound und dem Animationssystem CAT. 3dsMax 2010 ist in einer 32bit und einer 64bit Variante erhältlich, die Trennung in 3ds Max und 3ds Max Design wurde bei behalten.


Links

Siehe auch

  1. ↑ siehe auch Wikipedia MS Windows
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